Magst Du Dich und Dein Berufsleben kurz vorstellen?

"Ich bin zahnmedizinische Fachassistentin und seit neuestem Aromaexpertin. Ich arbeite privat schon lange mit den ätherischen Ölen und in der Praxis jetzt auch schon seit 1,5 Jahren. Ich mache bei unseren Patienten die Zahnreinigung und arbeite da ziemlich selbständig in unserer Praxis. (Kinder- und Erwachsenen- sowie auch Seniorenprophylaxe). Mein Liebling ist die biologische Zahnreinigung, das ist ein Verfahren mit natürlichen Produkten wie pflanzlichen Ölen, Schlämmkreide, Heilerde, Vulkanerde."

 

Bist Du zufrieden und erfüllt, bezogen auf Deinen Beruf? Wie würdest Du Deine Antwort begründen?

"Ich bin sehr zufrieden, weil wir ein tolles Team sind und über alles reden können. Wir haben ein offenes Ohr füreinander. Unser Arbeitgeber ist generell offen für Impulse von Mitarbeitern, für Gestaltung, Wachstum und Weiterentwicklung, auch Weiterbildungen. Das Konzept meiner biologischen Zahnreinigung kann ich neu entwickeln. Mein Chef überträgt mir diesen Bereich und lässt mir in der Ausgestaltung freie Hand. So wähle ich die ätherischen Öle individuell aus, je nach Patient. Da kann ich mich ziemlich verwirklichen."

 

Welche Aspekte spielen aus Deiner Sicht eine wichtige Rolle bei der Zufriedenheit am Arbeitsplatz?

"Die innerliche Zufriedenheit muss stimmen, ich versuche positiv zu denken. Was mich zufrieden macht ist das Lächeln der Patienten, wenn sie freundlich sind, macht es mehr Spaß, als wenn jemand mit schlechter Laune zur Behandlung kommt."

 

Hast Du schon Glückskiller beobachtet im Berufsleben, bei Dir oder bei anderen? Magst Du ein Beispiel ausführen?

"Leute, die negativ eingestellt sind, die Unzufriedenheit empfinden, nicht wirklich wissen, was sie eigentlich machen wollen. Die Einstellung ist total wichtig. Schlechte Gefühle wie Hass, Wut, Neid fressen einen Menschen ja auf, wir sollten alle versuchen, diese Gefühle zu wandeln. Wenn das jemand nicht kann und in die Arbeitswelt hineinträgt, dann leiden seine Kollegen darunter, es breitet sich aus, wie ein negatives Energiefeld."

 

Was tust Du selbst dafür, um glücklich zu sein bei der Arbeit?!

"Positive Gedanken! Ich fahre mit dem Rad zur Arbeit! Musik hören bei der Arbeit, zum Beispiel Entspannungsmusik. Die tut mir auch gut, nicht nur den Patienten. Ich genieße selbst auch die tollen Düfte der ätherischen Öle, ich verwöhne die Patienten mit kleinen Gesichtsmassagen und freue mich darüber selbst, wenn ich mitbekomme, dass sie diesen Moment genießen. Ich kommuniziere regelmäßig ganz ehrlich mit meinem Chef und sage, was ich brauche, was mich stört, was ich mir noch wünsche. Ich sorge gut für mich selbst, zum Beispiel frisches Obst essen, zwischendurch einen Tee oder Wasser trinken. Diese Minipausen nehme ich mir und achte auch darauf, dass ich nicht den ganzen Tag durcharbeite. Zwischendurch schaue ich aus dem Fenster, nehme das Wetter wahr, die Natur, baue mir so kleine Glücksmomente ein."

 

Welche äußeren Rahmenbedingungen wünschst Du Dir von Politik, Wirtschaft und den Führungsverantwortlichen für glückliche Arbeitnehmer?

"Dass wir Menschen uns im Arbeitsleben auf Augenhöhe begegnen, ohne extreme Hierarchien. Ich wünsche mir ein großes Maß an Gerechtigkeit und Gleichbehandlung in der Arbeitswelt."