Mein Name ist Sonja Wawrosch und ich wurde 1974 im Herzen des Ruhrgebietes geboren. Schon als Kind habe ich am liebsten gemalt und ganz viel gelesen. Fantasiewelten fand ich spannender als draußen zu spielen.

 

Mit Anfang 20 wurde mir klar: Mein damaliger Beruf erfüllte mich nicht, ich wollte kreativ sein und als Psychotherapeutin arbeiten. Also gab ich meinen Beamtenstatus auf, fing an zu jobben, machte ein prima Abitur am Kolleg nach und ging zum Studieren in die Niederlande: Kreative Therapie mit dem Schwerpunkt Bildnerische Kunst. 2003 schloss ich ab mit einer Auszeichnung für meine Diplomarbeit und einem „zeer goed“ für mein künstlerisches Abschlussprojekt. Da war ich 28 und fühlte mich noch zu jung und unreif für eine therapeutische Anstellung. 

 

Ich arbeitete einige Jahre in Vollzeit als Sozialpädagogin, arbeitete für Menschen mit Demenz, leitete eine Senioren-Mal-Gruppe, wurde in Hospizarbeit ausgebildet und begleitete Sterbende und deren Familien. Da kam ich ziemlich schnell in Kontakt mit den existenziellen Fragen des Lebens und meinen eigenen Träumen und Sehnsüchten. Auf meiner Sinnsuche in den 30ern sammelte ich immer wieder neue Erkenntnisse und investierte kontinuierlich in Fort- und Weiterbildungen im therapeutischen Bereich. 

 

Und als ich mit all dem fertig war, da stellte ich überrascht fest: Ich bin dauerhaft zufrieden und glücklich damit, wer ich bin und wie ich lebe. Um das an andere weiterzugeben, räumte ich Ende 2011 meine große Altbauwohnung um und eröffnete "Sophienwerk", meinen Therapie- und Kreativraum, in dem ich vier Jahre lang regelmäßig therapeutische Einzelsitzungen, Kreativ-Workshops, Seminare und Meditationsgruppen anbot. 

 

Dann entstand die Idee für ein größeres Projekt - inspiriert durch den großartigen Landschaftspark Duisburg-Nord und viel Glücksliteratur - die Glücksrallye. Ich wollte alles zusammenfließen lassen, was ich in meinen Ausbildungen gelernt hatte, was ich in der Arbeitswelt und in meinem Lebensumfeld beobachtet und erfahren hatte, was ich für heilsam und wichtig erachtete. Ich fand wieder zu meinen kreativtherapeutischen Wurzeln und hatte eine unbändige Freude daran, meine eigene Art der Kunsttherapie zu entwickeln. 

 

Nachdem ich mich völlig in das Glücksprojekt verliebt hatte, kamen immer mehr Ideen hinzu. Einiges ist schon in der Umsetzung und im Wachsen, wie Du sehen kannst. Ich freue mich über jeden Menschen, der sich für das Glücksprojekt interessiert. 

 

Und in meiner Freizeit?! Ich liebe es zum Yoga zu gehen, zu meditieren und zu verreisen. Die Natur macht mich glücklich…ich habe eine süße Wohnung im Grünen. Ich bin eng verbunden mit meiner Familie und guten Freunde. Und wenn ich Zeit finde, bin ich gern handwerklich-kreativ.